EINE TOUR ALS PASSIVRAUCHER.

Es war einmal ein Wochenende in Koblenz. Oktober 2012. Ich erinnere mich noch, als wäre es eben erst passiert. Sina, eine alte und sehr gemochte Arbeitskollegin, Kameradin, ja und auch Freundin, sprich Kumpelinin. Sie durfte ich besuchen. Damals war ich für 3 Wochen auf einem Lehrgang in München. Nachdem im Jahre 2012, also letztes Jahr bereits 6 Wochen München genießen durfte, hatte ich München echt satt. Wer München kennt, weiß, wie schön München ist. Doch es ist sehr teuer und sehr anstrengend dort. Das Auto sollte man stehen lassen. Eben mal zur Tanke konnte da schon mal 1 – 2 Stunden dauern.
Jedenfalls wollte ich mal raus und fuhr nach Koblenz zur Sina. Um dorthin zu kommen, musste ich mir eine Mitfahrgelegenheit suchen und habe sie schließlich auch gefunden. Ich kann euch sagen, die Rücksitzbank einer alten A-Klasse des Autoherstellers mit dem Stern ist alles andere als gemütlich. Hinzu kam noch, dass der Fahrer Kettenraucher war. So habe ich gefühlt 2 Schachteln Marlboro passiv (mit)geraucht. Lecker. Jeder kann sich vorstellen, wie ich roch.Wer das nicht kann, der geht doch heute Abend mal in einen Club, einer Kneipe oder noch besser, in eine Raucherlounge.
Abends in Koblenz angekommen, holte mich Sina vom Zentralkrankenhaus der Bundeswehr ab. Schnell bemerkte sie, wie zerknittert ich und wie schlecht es mir war. Zu Hause bei ihr angekommen, packte ich meine Klamotten in ihr Schlafzimmer, ging duschen und danach ging es zum Dönerladen ihres Vertrauens. Oder war das doch gleich nach dem sie mich abholte? Egal. Abends irgendwann kauften wir noch ein, tranken Kaffee, gingen ins Kino, aßen dort die größte Tüte Popcorn und schlürften 1,5 L Cola. Ich glaube, wir waren 2 Uhr zu Hause. Schlafen konnten wir nicht so recht. Kein Wunder bei diesem Koffeinkonsum.
Am nächsten Morgen gab es das wohl beste Frühstück seit Langem. Glaubt mir, warme Tachos mit Brötchen schmecken sehr gut. Später kaufte Sina eine DSLR, eine Nikon. Als der Akku zu Hause geladen war, ging es ab in die City. Dort bauten wir Fotos. Später am Abend fuhren wir zu Sina’s Lieblingsplatz. Von dort aus konnte man über ganz Koblenz blicken. Wie der Ort hieß, hab ich vergessen. Sorry.
Am letzten Tag, es war ein Sonntag, geschah leider nicht mehr all zu viel, was auch nicht so schlimm war. Es war einfach total schön sie damals nach so langer Zeit wieder zu sehen.
Hier sind meine 3 Lieblingsbilder.

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